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Briten planen Steuer auf Kunststoffverpackungen


(Symbolbild)
30.10.2018 − 

Die Regierung in Großbritannien plant eine neue Steuer auf Kunststoffverpackungen, die weniger als 30 Prozent Rezyklat enthalten. Das sieht der gestern im Parlament vom Schatzkanzler vorgestellte Haushalt vor. Die Steuer soll ab April 2022 gelten. Mit der Steuer will die britische Regierung das Recycling von Kunststoffen und Verpackungen vorantreiben. Die Reform soll zusätzlich zur ebenfalls geplanten Reform des britischen Systems der Herstellerverantwortung bei Verpackungen kommen. Die Regierung wird in Kürze über beide Reformen beraten.

Zukünftige Einnahmen aus der Verpackungssteuer und der Reform der Herstellerverantwortung sollen laut Finanzministerium Investitionen in das Recycling von Kunststoffabfällen ermöglichen. Zudem sind im Haushalt 20 Mio Pfund für die Bekämpfung von Littering und für die Förderung des Recyclings angekündigt: Zehn Mio Pfund sollen für die Forschung und Entwicklung ausgegeben werden, weitere zehn Mio Pfund für innovative Ansätze zur Förderung des Recyclings und zur Verringerung von Abfall.

Der komplette Bericht erscheint diese Woche in EUWID Recycling und Entsorgung 45/2018. Der Text steht zudem bereits ab 14 Uhr in unserem E-Paper zur Verfügung:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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