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Asamer übernimmt Reifenrecycler Kias komplett


Kias betreibt in Ohlsdorf eine Altreifenrecyclinganlage mit
einer Verarbeitungskapazität von 30.000 Tonnen im Jahr.
17.03.2021 − 

Die österreichische Asamer-Gruppe will den Altreifenrecycler Kias Recycling GmbH komplett übernehmen. Die geplante alleinige Kontrolle an dem Kirchdorfer Reycler wurde vorige Woche bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet. Kias betreibt in Ohlsdorf eine Altreifenrecyclinganlage mit einer Verarbeitungskapazität von 30.000 Tonnen im Jahr. Aus den Altreifen werden jährlich bis zu 18.000 Tonnen Gummigranulat bzw. bis zu 6.000 Tonnen Gummimehl produziert.

Die Anlage zerlegt die Altreifen in deren Bestandteile Gummi, Stahl und Textilcord. Das Endprodukt sind Wertstoffe, die wieder für die Herstellung neuer Produkte wie etwa Fallschutzmatten, Trittschalldämmung, Sportanlagen, Kinderspielplätze etc. eingesetzt werden können. Für die Stahl- und Textilcordanteile der Altreifen, welche bei der Wiederaufbereitung anfallen, wurden von Kias ebenfalls eigene Verwertungsschienen in neuen Produkten entwickelt. Die Anlage arbeitet auf Basis der Warmvermahlung.

Kias war 2014 entstanden. Das Unternehmen ist ein Joint Venture der beiden oberösterreichischen Baustoffhersteller Kirchdorfer und Asamer, die jeweils 50 Prozent an Kias halten. Seit 2003 hatte die Asamer-Tochter ART Austrian Rubber Technology GmbH am gleichen Standort die stoffliche Verwertung von Altreifen betrieben.   

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