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Aluminiumrecycler wollen sich neuen Herausforderungen stellen


Die Abschläge für Sekundäralu sind zuletzt deutlich gestiegen.
04.03.2019 − 

Die Aluminiumrecyclingwirtschaft befindet sich im Wandel. Der Handelskrieg zwischen den USA und China und das in Form strengerer Importvorschriften zum Ausdruck gebrachte wachsende Umweltbewusstsein Chinas haben die globalen Handelsströme von Aluminiumschrott in den letzten Jahren stark verändert. Dies wiederum hat großen Einfluss auf das Preisgefüge von Primär- und Sekundäraluminium.

Gleichzeitig sehen sich die Aluminiumrecycler mit der Herausforderung konfrontiert, dass mit der zunehmenden Bedeutung der E-Mobilität ein klassischer Anwendungsbereich von Sekundäraluminium – die Herstellung von Gusslegierungen aus Post-Consumer-Schrott – wegzubrechen droht. Somit ist es nicht verwunderlich, dass letzte Woche auf einer Tagung des Verbands European Aluminium mehrfach der Aufruf zur Suche nach neuen Verwendungsmöglichkeiten von RC-Materialien zu hören war.

„Das Jahr 2018 war eine Achterbahnfahrt, wie sie die Aluminiumrecyclingbranche noch nicht erlebt hat“, so Verbandsvorsitzender Gerd Götz im Gespräch mit EUWID. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China unter anderem in Form von US-Einfuhrzöllen auf Aluminium und chinesischen Importrestriktionen für Aluminiumschrott, die fortgesetzte staatliche Subventionierung der chinesischen Aluminiumindustrie, die US-Sanktionen gegen den russischen Aluminiumkonzern Rusal – all das beeinflusse die weltweiten Handelsströme und damit auch maßgeblich den europäischen Aluminiummarkt.

Den kompletten Bericht zu den wachsenden Herausforderungen beim Aluminiumrecycling sowie die aktuellen Zahlen zum deutschen Außenhandel mit NE-Metallen lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 10/2019. Unsere Premium-Kunden können die Informationen bereits ab Dienstag 14 Uhr in unserem E-Paper abrufen:

E-Paper – EUWID Recycling und Entsorgung

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