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Abfallsparte von Veolia steigert Umsatz


Konzernchef Frérot spricht von einer „soliden Leistung“.
07.11.2019 − 

Die Entsorgungsaktivitäten des Umweltkonzerns Veolia profitierten von höheren Abfallmengen und Preisen. Für die Region Nordeuropa, zu der auch Deutschland gehört, meldet der Konzern in seinen Neunmonatszahlen einen Umsatz von rund 1,08 Mrd €. Dies entspricht wechselkursbereinigt einem Zuwachs von 6,4 Prozent.

Im Heimatmarkt Frankreich steigerte der Geschäftsbereich den Umsatz in den ersten drei Quartalen um rund vier Prozent auf 1,9 Mrd €. In der Region Großbritannien und Irland erzielte er einen Zuwachs um 4,5 Prozent auf 1,4 Mrd €. Veolia beobachtete dort einen Anstieg der deponierten Abfallmengen um acht Prozent, der durch niedrigere Ersatzbrennstoff-Exporte bedingt sei.

Weltweit erreichte der Umsatz der Entsorgungsaktivitäten in den ersten drei Quartalen 7,55 Mrd €. Auch die anderen Geschäftsbereiche des Konzerns entwickelten sich positiv. Veolia meldet einen Umsatzzuwachs von fünf Prozent auf insgesamt 19,8 Mrd € und eine Verbesserung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um ebenfalls fünf Prozent auf 2,9 Mrd €. Konzernchef Antoine Frérot wertete die Entwicklung als „solide Leistung“ und wies darauf hin, dass sich alle Indikatoren am oberen Rand der prognostizierten Spanne befänden. Die Zielsetzungen für das Gesamtjahr wurden in vollem Umfang bekräftigt.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 46/2019. Für Kunden unserer Premium-Angebote steht der Text ab Dienstag, 14 Uhr in unserem E-Paper zur Verfügung:

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