Deponie: Großauftrag für Veolia in Hongkong

Der Umweltkonzern Veolia hat sich ein bedeutendes Deponie-Erweiterungsprojekt in Hongkong gesichert. Das französische Unternehmen gab am Mittwoch bekannt, dass es im Auftrag des Umweltschutzamts der Sonderverwaltungsregion (SAR) die Deponie West New Territories bauen und betreiben wird. Über die 20-jährige Vertragslaufzeit hinweg werde Veolia für alle Phasen des Projekts verantwortlich sein. Der Vertrag für das Abfallmanagement in Hongkong hat einen Wert von über zwei Mrd €.

Die Deponieerweiterung wurde so konzipiert, dass sie über 20 Jahre hinweg bis zu 90 Mio Tonnen nicht recycelbaren Abfall aufnehmen kann, so Veolia. Das Umweltunternehmen gibt an, dass es mindestens 90 Prozent des von der Deponie emittierten Methans einfangen und dieses Gas dann zur Stromerzeugung auf der Deponie verwenden kann. Überschüssiges Biogas könne in Form von Elektrizität oder Stadtgas ins städtische Netz eingespeist werden

Auch während des Baus der Deponieerweiterung soll Ressourceneffizienz eine Rolle spielen. Gestein solle für die Landentwicklung genutzt werden und dazu beitragen, die Abhängigkeit von Materialimporten in Hongkong zu reduzieren....

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