Ascend Elements erhält Auftrag von einer Mrd US-Dollar für Produktion von Kathodenvorläufern

Der US-amerikanische Batterierecycler Ascend Elements hat einen Großauftrag zur Lieferung von Kathodenvorläufern (pCAM) aus gebrauchten Akkus erhalten. Das Volumen des Geschäfts beläuft sich auf rund eine Mrd US-Dollar, so Ascend Elements.

Der Kunde hat zudem die Möglichkeit, den Auftrag auf ein Volumen von bis zu fünf Mrd US-Dollar aufzustocken. Den Auftraggeber nannte der Batterierecycler nicht. Ascend sprach lediglich von einem „großen US-Unternehmen“. In US-amerikanischen Medien war die Rede von einem Automobilhersteller.

Ascend Elements hofft auf eine Signalwirkung durch die abgeschlossene Vereinbarung. „Nahezu 100 Prozent des weltweiten pCAM wird in Asien hergestellt“, sagte Mike O'Kronley, CEO von Ascend Elements. „Es gibt keinen Grund, warum wir kritische Batteriematerialien wie dieses nicht in den Vereinigten Staaten herstellen können“, ergänzte er. Der Geschäftsführer betonte, dass die USA eigene Batteriematerialien herstellen müsse, um die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Hergestellt werden sollen die Kathodenvorläufer in der geplanten Produktionsanlage in Hopkinsville im Bundesstaat Kentucky. Diese soll im vierten Quartal des Jahres 2024 in Betrieb gehen. Das Ausmaß des Werks ist gigantisch. So will Ascend genug pCAM pro Jahr für 750.000 neue Elektrofahrzeuge produzieren.

Der Batterierecycler hat zudem Ende März die größte Recyclinganlage für Lithium-Ionen-Akkus Nordamerikas eröffnet. Die neue Anlage steht in Covington im Bundesstaat Georgia und verfügt über eine jährliche Verarbeitungskapazität von 30.000 Tonnen. In Deutschland gibt es bisher keine Anlage vergleichbarer Größe.

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