25,4 Billionen € – Circularity Gap Report beziffert erstmals Wertverluste linearen Wirtschaftens

In der aktuellen Ausgabe des jährlichen Circularity Gap Reports wurde der durch lineares Wirtschaften entstehende, vermeidbare wirtschaftliche Wertverlust erstmals quantifiziert. In der Summe beläuft er sich nach Einschätzung der Herausgeber Circle Economy und Deloitte auf etwa 25,4 Billionen € bzw. gut 30 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Wertlücke konkretisiere das finanzielle Ausmaß der Ineffizienzen in der heutigen „Take-Make-Waste“-Ökonomie und zeige auf, wie und warum Wert verloren geht, erklären die Autoren. Gleichzeitig machen sie deutlich, wie durch zirkuläre Maßnahmen Wert erhalten, die Abfallentstehung reduziert und langfristiger Wohlstand gestärkt werden kann.

Der Bericht identifiziert fünf Hauptpfade, über die wirtschaftlicher Wert verloren geht. Den größten Anteil haben demnach Abfälle am Ende des Produktlebenszyklus mit rund 10,0 Billionen €, gefolgt von Energieverlusten mit 8,7 Billionen €. Weitere wesentliche Faktoren sind der Wertverlust langlebiger Anlagen mit 5,2 Billionen €, Verarbeitungsverluste mit 900 Mrd. € sowie Lebensmittelverluste und -verschwendung mit etwa 650 Mrd. €.

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