„Waste4Future“: Neue Lösungen für schwer recycelbare Kunststoffe

Acht Fraunhofer-Institute haben gemeinsam im Leitprojekt „Waste4Future“ Lösungen für das Abfallmanagement und die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen entwickelt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Minimierung von kunststoffhaltigen Abfallströmen, die bisher thermisch verwertet werden. Die Ergebnisse wurden inzwischen in einem Abschlusstreffen Vertretern der Industrie vorgestellt, berichtete das Fraunhofer IMWS letzte Woche.

Allein in Deutschland fallen pro Jahr mehr als sechs Mio Tonnen kunststoffhaltiger Abfälle an, die rund zur Hälfte derzeit noch verbrannt anstatt werkstofflich verwertet werden, heißt es in der Mitteilung. „Der Ansatz, den im Kunststoff enthaltenen Kohlenstoff als Ressource zu betrachten und weiter zu nutzen, drängt sich deshalb auf“, erklärt Gesamtprojektleiterin Erica Lilleodden. „Voraussetzung für die Etablierung einer solchen Kreislaufwirtschaft ist es, kohlenstoffhaltige Bestandteile im Abfall besser zu erkennen, besser zu verwerten und daraus wieder hochwertige Ausgangsmaterialien für die Industrie zu machen“, betont die Professorin....

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