UBA legt Konzept für regelmäßige und gebündelte Abfallanalysen vor

Das Umweltbundesamt (UBA) hat ein Konzept vorgelegt, mit dem Abfalluntersuchungen in Deutschland künftig regelmäßig und gebündelt durchgeführt werden können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die stoffliche Zusammensetzung gemischter Siedlungsabfälle verlässlich erfassen lässt. Hintergrund sind vor allem europäische Berichts- und Untersuchungspflichten für ausgewählte Abfallströme. Dafür soll eine methodische Grundlage geschaffen werden, mit der diese Anforderungen künftig einheitlicher und effizienter erfüllt werden können.

An der Konzeptentwicklung beteiligt waren die Argus – Statistik und Informationssysteme in Umwelt und Gesundheit GmbH, Berlin, die Cyclos GmbH, Osnabrück, die Intecus GmbH – Abfallwirtschaft und umweltintegratives Management, Dresden, die Berlin Umwelt- und Energie-Consult GmbH (UEC), Berlin, sowie die Witzenhausen-Institut GmbH, Witzenhausen. Sie haben im Auftrag des UBA einen Abschlussbericht verfasst, den die Behörde aktuell veröffentlicht hat.

Das Konzept berücksichtigt insbesondere diejenigen Stoffströme, für die auf europäischer Ebene konkrete Anforderungen bestehen. Dazu zählen Kunststoffverpackungen, Verpackungen insgesamt, Lebensmittelabfälle, Alttextilien und Altbatterien. Ergänzend nennt der Bericht weitere Bereiche mit erhöhtem Monitoringbedarf, darunter Elektroaltgeräte, Bioabfälle im Restmüll und gemischte gewerbliche Siedlungsabfälle. Laut Bericht geht es dabei auch darum, bestehende Datenlücken zwischen in Verkehr gebrachten Mengen und tatsächlich erfassten Wertstoffmengen besser zu erklären.

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