Makroabfälle in Flüssen werden offenbar nur zu einem geringen Teil tatsächlich an der Wasseroberfläche transportiert. Stattdessen lagert sich ein Großteil bereits nach kurzer Zeit an Ufern oder in Vegetation ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht des EU-finanzierten Kooperationsprojekts „Circular Ocean-bound Plastic“, der verschiedene Monitoringmethoden am Beispiel der Warnow in Mecklenburg-Vorpommern untersucht.
Wie die Autoren darlegen, dominieren Kunststoffe das Abfallaufkommen in allen untersuchten Bereichen deutlich. Je nach Methode lag ihr Anteil demnach bei über 60 Prozent und erreichte in Schilfbereichen nahezu 90 Prozent. Zu den häufigsten Funden zählten Verpackungsabfälle wie Folien, Flaschen und Becher sowie Zigarettenreste....




