Flexible Kunststoffverpackungen aus Haushaltsabfällen sollen künftig wieder für neue Verpackungen genutzt werden können. Das ist das Ziel des Projekts Infact, in dem 16 internationale Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenarbeiten. Kaffeebeutel, Fleischverpackungsfolien, Chipstüten oder Süßwarenverpackungen würden bislang häufig verbrannt oder zu Produkten mit geringerem Wert recycelt, heißt es in der Pressemitteilung des federführenden Danish Technological Institute. Derzeit würden weniger als 15 Prozent dieser Verpackungsart recycelt, obwohl sie knapp die Hälfte aller in Europa in Verkehr gebrachten Kunststoffverpackungen ausmache.
Das Projekt läuft laut Mitteilung von 2026 bis 2028 und wird über das Trace-Programm des Innovation Fund Denmark gefördert. Das Gesamtbudget liege bei 3,2 Mio. €. Beteiligt seien unter anderem Nestlé, der Pyrolyse-Technologieanbieter Arcus, Interzero und das Fraunhofer IVV....




