Forschungsprojekt zielt auf wirtschaftlich effizientes LFP-Batterie-Recycling ab

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In den Niederlanden kooperiert die Organisation für angewandte Forschung TNO mit dem Technologieunternehmen Susphos, um ein wirtschaftlich tragfähiges Verfahren zur Rückgewinnung von kritischen Rohstoffen aus LFP-Akkus zu entwickeln. Insbesondere aus ökonomischer Sicht ist das Recycling dieser auf Lithium-Eisen-Phosphat-Chemie basierenden Energiespeicher bisher eine Herausforderung, weil darin keine vergleichsweise teuren Metalle wie Kobalt und Nickel enthalten sind. Zugleich wächst jedoch die Bedeutung dieser Batterien auf dem Markt: Aufgrund ihrer Sicherheit, längeren Lebensdauer und relativ niedrigen Kosten werden sie zunehmend in Elektroautos eingesetzt.

Angesichts dieser steigenden Verbreitung von LFP-Batterien sind daher neue, effiziente Lösungen gefragt, wie TNO erklärt. Dabei gehe es neben der Erreichung von europäischen Recycling-Zielen im Rahmen des Critical Raw Materials Act (CRMA) und der Batterieverordnung auch darum, die Abhängigkeit von globalen Lieferketten zu verringern. Aufgrund der Rohstoffknappheit sind Lithium, Phosphor, Aluminium und Kupfer aus LFP- Kathodenmaterialien von strategischer Bedeutung für die Niederlande.

Bei der geplanten Zusammenarbeit von TNO mit Susphos bündeln die beiden Partner nun ihre Kompetenzen: Das Forschungsinstitut bringt seine Expertise in der Rückgewinnung von Metallen aus Elektro-Schrott ein, während Susphos auf die Extraktion und Aufwertung von Phosphaten aus Abwasser spezialisiert ist. Durch die Kombination der Technologien soll eine stärkere Zirkularität mit weniger Abfällen und einer deutlichen Steigerung der wirtschaftlichen Rentabilität geschaffen werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Green Chemistry and Circularity“ des Top-Konsortiums für Wissen und Innovation (TKI), einer Initiative der niederländischen Regierung, unterstützt. Für die jüngste Förderrunde stellte das Ministerium für Wirtschaft und Klimapolitik 2024 insgesamt 1,5 Mio € für Projekte von öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP) zur Verfügung, die sich mit der Kreislaufwirtschaft von Verbrauchsgütern und Konsumprodukten beschäftigen. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 150.000 €. Die genaue Höhe der Subvention für das Vorhaben von TNO und Susphos wurde nicht angegeben.

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