Themen der Printausgabe
Zum Jahresausklang haben wir noch eine prall gefüllte Ausgabe mit den neuesten Entwicklungen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Entsorgung zusammengestellt. In der Titelgeschichte nehmen wir den Geschäftsbericht der Rethmann-Gruppe für 2024 unter die Lupe: Während der Konzerngewinn spürbar gesunken ist, hat Remondis seine Erlöse gesteigert. Wir analysieren, wie einzelne Sparten und Stoffströme abgeschnitten haben – und was der Ausblick für 2025 sagt.
Im Wirtschaftsteil geht es außerdem um die Umsetzung der Herstellerverantwortung für Textilien: Ein Gutachten des VKU sieht die Kommunen in einer zentralen Rolle bei der Altkleidersammlung. Dass sich auch die Industrie an der Gestaltung des künftigen Systems maßgeblich beteiligen will, wurde bei einem Stakeholder-Dialog letzte Woche deutlich. Weitere Themen sind unter anderem die Warnung des bvse vor einer Krise des Glasrecyclings, Umstrukturierungen beim Anlagenbauer Doppstadt und die scharfe Kritik, die von verschiedenen Verbänden zum Entwurf des Verpackungsrechts-Durchführungsgesetzes kommt.
Im Marktbereich zeichnen wir diesmal ein umfassendes Lagebild zum Altpapier – mit Einschätzungen aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Frankreich. Für die Alttextilbranche geht „ein Desasterjahr“ zu Ende, lautet die einhellige Bilanz von Branchenkennern. Was sie fürs kommende Jahr erwarten, beleuchten wir ausführlich. Darüber hinaus steht der Markt für die thermische Abfallbehandlung mit spürbarer Dynamik seit einigen Wochen im Fokus.
Auf den Politikseiten berichten wir über den vorläufigen Kompromiss zur europäischen Altautoverordnung, die Forderungen mehrerer Länder im EU-Umweltrat nach einer schnellen Entscheidung zum Batteriepfand sowie über das neue „Omnibus“-Paket mit Vorschlägen zu rechtlichen Vereinfachungen und beschleunigten Genehmigungsverfahren.
International schauen wir nach Italien, wo die Green-Dot-Gruppe den Recycler Forplast übernimmt. In den Niederlanden startet der Verpackungsspezialist Alpla ein Pilotprojekt zur Herstellung von lebensmitteltauglichem rHDPE. Und das Bureau of International Recycling (BIR) ruft die Europäische Kommission auf, zentrale Elemente ihres ResourceEU-Aktionsplans zu überdenken.
Im Bereich Forschung und Praxis stellen wir ein Projekt zur Erzeugung von Wasserstoff aus Biomüll vor, eine innovative Technologie zur Verwertung von Bauabfall sowie neue Geschäftsmodelle für Bioenergie, die vor allem auf Reststoffe setzen.




























































