E-Paper 5/2026

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 5/2026

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) plädiert dafür, die Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlämmen um zehn Jahre zu verschieben. In unserer Titelgeschichte erklären wir, warum der Verband den Start ab 2029 für nicht realistisch hält – und welche gesetzlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen aus seiner Sicht fehlen. Gegenwind kommt vom BDE und der Deutschen Phosphor-Plattform: Sie wollen am Zeitplan festhalten, warnen vor einem Dämpfer für Investitionen und setzen auf Übergangslösungen und Anreize.

Außerdem berichten wir im Wirtschaftsteil unter anderem über den Wechsel von Ex-Veolia-Deutschlandchef Matthias Harms zur Meinhardt-Gruppe, einen JRC-Vorschlag für eine EU-weit harmonisierte Kennzeichnung von Verpackungen und Sammelbehältnissen sowie über Volkswagens Kreislaufwirtschaftsvorhaben in Zwickau. Am geplanten Holzheizkraftwerk Reuter West in Berlin gibt es deutliche Kritik aus der Holzwerkstoffindustrie, und in Bayern haben sich der Baustoffhersteller Knauf und die BSR Bodensanierung Recycling GmbH auf einen Standort für ihre Gipsrecycling-Anlage geeinigt.

Im Marktbereich geht es zunächst um das deutsche Stahlschrottgeschäft, das belebt ins neue Jahr gestartet ist. Wie sich die Altpapiermärkte in Italien und Großbritannien entwickelt haben, ist ebenfalls Gegenstand ausführlicher Berichterstattung. Bei den deutschen Preisen für Sägerestholz macht sich die höhere Nachfrage der Pelletindustrie nach dem raschen Hochfahren der Produktion im Januar bemerkbar.

Auf den Politikseiten steht der Referentenentwurf zur EHV 2030 im Fokus, mit dem das Bundesumweltministerium den Vollzug des Emissionshandels auf nationaler Ebene neu ordnen und Monitoring- und Berichtspflichten präzisieren will. Darüber hinaus startet die NRW-Landesregierung eine Online-Konsultation zu ihrer neuen Kreislaufwirtschaftsstrategie, die anhand von 14 Eckpunkten den Rahmen für mehr Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und robustere Lieferketten setzen soll.

International schauen wir nach Österreich, wo die Bundesregierung eine Abgabe auf nicht recyclingfähige Kunststoffe erwägt und Alpla trotz eines schwierigen Marktumfelds ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 meldet. Vom Europäischen Gerichtshof kommt ein Urteil, das die Voraussetzungen für Inhouse-Vergaben in der Abfallwirtschaft verschärft. Und Recycling Europe drängt auf einen besseren Rahmen für die Verwertung von Elektroaltgeräten. 

Ausgabe 5/2026 | 27.01.2026