Themen der Printausgabe
Die Müllverbrennungsanlagen in Europa arbeiten weiterhin mit hoher Auslastung, obwohl die Mengen aufgrund der schwachen Konjunktur gering geblieben sind. Das geht aus dem aktuellen, vom Verband CEWEP veröffentlichten Waste-to-Energy-Barometer hervor. Welche Daten es zum Geschäftsklima liefert, berichten wir in unserer Titelgeschichte. Zudem warnt die Interessengemeinschaft ITAD im Jahresbericht 2024/25 davor, dass Emissionshandel und andere Klimaschutzinstrumente die thermische Abfallbehandlung zunehmend unter Druck setzen.
Weitere Themen für den Wirtschaftsteil haben wir von der Berliner Klärschlammkonferenz mitgebracht: Dort wurden unter anderem ein Fondsmodell diskutiert, das den Aufbau von Kapazitäten zur Phosphorrückgewinnung finanziell absichern könnte, sowie deponierechtliche Anforderungen an potenzielle Langzeitlager für phosphorhaltige Klärschlammaschen. Aus der Kunststoffbranche gibt es Nachrichten über den Test von Pfandautomaten für Kosmetikverpackungen, einen Report von Plastics Recyclers Europe zu stagnierenden Recycling-Kapazitäten und eine Warnung der ZSVR vor Risiken durch unterschiedliche Herstellerdefinitionen in der neuen EU-Verpackungsverordnung.
Auf den Marktseiten nehmen wir die Altpapierpreise in Deutschland unter die Lupe, die im November über die meisten Sorten hinweg gesunken sind. Der französische Altpapiermarkt zeigt eine ähnliche Entwicklung. Welche Hauptursachen die Akteure ausmachen, analysieren wir ausführlich.
Im Politikteil geht es zunächst um die Ersatzbaustoffverordnung und den Korrekturbedarf, den ein vom Umweltbundesamt beauftragtes Forschungskonsortium daran sieht. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Reform des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes sowie verschiedenen Stellungnahmen zum geplanten „Circular Economy Act“ der EU.
Auf den internationalen Seiten beschäftigen wir uns mit den E-Schrottmengen in Europa. Die Statistikbehörde Eurostat meldet immer größer werdende Lücken zum ambitionierten Sammelziel von 65 Prozent. Im Bereich Textilrecycling wurden neue internationale Partnerschaften geschlossen: darunter ein Joint Venture des thailändischen Konzerns Indorama mit einem chinesischen Unternehmen. In Belgien will Synpet Technologies 300 Mio. € in die chemische Behandlung von Kunststoffabfällen investieren.





















































