Themen der Printausgabe
Remondis will einen Minderheitsanteil an Saubermacher erwerben und damit bei Österreichs größtem Entsorgungsunternehmen einsteigen. Noch ist der Deal von den Wettbewerbsbehörden nicht genehmigt – was er für Kunden, Wachstumspläne und Verwertungswege bedeuten könnte, beleuchten wir in unserer aktuellen Titelgeschichte.
Weitere Themen im Wirtschaftsteil sind unter anderem die Genehmigung einer neuen TSR-Schredderanlage für Metallschrotte in Magdeburg, ein Joint Venture von Knauf und Ritleng für Gipsrecycling in Frankreich sowie die Kritik an EU-Plänen zur Abschaffung des sogenannten „bevollmächtigten Vertreters“ im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung. Außerdem geht es um die befristete „Made in Europe“-Regel, nach der bis Ende 2027 nur in der EU hergestellte Post-Consumer-Rezyklate für die Erfüllung vorgeschriebener Anteile in Einweg-PET-Getränkeflaschen angerechnet werden sollen. Während der BDE den Vorschlag begrüßt, warnt die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen vor Engpässen und handelsrechtlichen Fallstricken.
Auf den Marktseiten widmen wir uns den deutschen und französischen Altpapierpreisen. In zwei ausführlichen Berichten analysieren wir die jüngsten Entwicklungen und erklären, warum der Jahresstart in beiden Ländern weitgehend ruhig verlaufen ist.
Im Politikteil schauen wir auf den Gesetzentwurf für ein Recht auf Reparatur, den das Verbraucherschutzministerium vorgelegt hat, und auf die Verteuerung maritimer Transporte durch die Ausweitung des EU-Emissionshandels auf den Seeverkehr. Auf kommunaler Ebene geht es um die Neuausrichtung der Abfallwirtschaft im Kreis Minden-Lübbecke durch die Umwandlung in eine Anstalt öffentlichen Rechts.
International steht zunächst der Weltkupfermarkt im Fokus: Eine Studie von S&P Global beleuchtet unter anderem, welchen Beitrag das Recycling zur Schließung der Angebotslücke bis 2040 leisten könnte. Außerdem nehmen wir die Übernahme des niederländischen Unternehmens R&L Recycling durch Paladin Envirotech aus den USA unter die Lupe sowie den Einstieg des norwegischen Stoffstromhändlers Geminor ins Geschäft mit gefährlichen Abfällen in Estland.
Im Bereich Forschung und Praxis stellen wir unter anderem Projekte vor, in denen die Nutzung von Stahlwerksschlacken oder Mineralwolleabfällen als Sekundärressourcen erprobt wird.















































