Themen der Printausgabe
Mit der anstehenden Beratung der ElektroG-Novelle im Bundesrat kommt auch die Debatte um Einweg-Vapes wieder auf: Die Ausschüsse der Länderkammer fordern ein Verbot und bringen weitere Vorschläge ein, die wir in unserer aktuellen Titelgeschichte ausführlich analysieren.
Darüber hinaus stehen im Wirtschaftsteil die EU-Vorschriften zur Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) im Fokus: Die Gemeinsames Rücknahmesystem Servicegesellschaft hält diese generell für reformbedürftig, für den Textilsektor mahnt der Dachverband Fairwertung eine sofortige Umsetzung der EPR in nationales Recht an und die Gemeinschaft für textile Zukunft legt Ansätze für die Ausgestaltung vor. In weiteren Themen geht es um Warnungen der Industrie vor einer höheren EU-Plastikabgabe, die Umsatzbesteuerung von Holzhackschnitzeln und um eine Studie, die Batterierecycling als Hebel zur Verringerung der europäischen Rohstoffabhängigkeit sieht.
Auf den Marktseiten beleuchten wir den Stahlschrottsektor ausführlich: die Ausweitung der Krise am deutschen Markt sowie die Entwicklung des EU-Außenhandels. Außerdem nehmen wir die Altpapiermärkte unter die Lupe: In Großbritannien sorgt eine schwache Nachfrage aus Indien für Preisrückgänge; für Deutschland hat das Statistische Bundesamt neue Zahlen zu Im- und Exporten gemeldet.
Im Politikteil befassen wir uns unter anderem mit der Genehmigung des deutschen Biomassepakets durch die EU-Kommission, mit dem Aus für den Thüringer Reparaturbonus und Plänen des Saarlands zur Videoüberwachung von Müllcontainern.
International schauen wir zunächst in die Niederlande, wo die Steuern für Betreiber von Müllverbrennungsanlagen steigen, und Exxon seine Pläne für eine chemische Kunststoff-Recyclinganlage auf Eis gelegt hat – zusätzlich zu einem weiteren Projekt in Belgien. Positive Signale kamen aus Portugal. Dort stellt die Regierung 30 Mio € für Recycling- und Abfallverwertungsprojekte bereit. In Großbritannien zeigt die Plastiksteuer Wirkung: Immer mehr Verpackungen überschreiten den Schwellenwert von 30 Prozent Rezyklatanteil.



















































