E-Paper 33/2025

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 33/2025

Die EU-Kommission hat die Konsultation zum geplanten Kreislaufwirtschaftsgesetz eröffnet. Bis Anfang November können Fachleute und Öffentlichkeit potenzielle Hindernisse, aber auch Anreize bewerten. Die wichtigsten Diskussionspunkte stellen wir in unserer Titelgeschichte vor. Auf Bundesebene beleuchten wir mögliche Folgen des Brennstoffemissionshandelsgesetzes: ITAD und BDSAV befürchten unkalkulierbare Kosten für CO2-Zertifikate und plädieren erneut dafür, thermische Abfallbehandlungsanlagen aus dem Anwendungsbereich zu streichen. In weiteren Themen des Wirtschaftsteils nehmen wir den Verkauf der Berliner Meyer-Tochter von Nehlsen an Remondis unter die Lupe, das rückläufige Ergebnis der Aurubis-Recyclingsparte und zehn Forderungen der Bauindustrie zur EBV-Novelle. Ein Interview mit Laurent Auguste, CEO der Gruppe Green Dot, gibt Einblicke in die Partnerschaft mit Agilyx, geplante Investitionen und die politischen Weichenstellungen, die aus Sicht des Grünen Punkts für das Kunststoffrecycling nötig sind.

Im Marktbereich befassen wir uns ausführlich mit den Altkunststoffen: Die Lage der Recycler bleibt angespannt. Auf dem PET-Recyclingmarkt stehen die Preise für Flakes und Ballen unter Druck. Die Verarbeiter von PET-Neuware melden eine gebremste Nachfrage von Getränkeherstellern aufgrund des kühlen Wetters im Juli. „Allen steht das Wasser bis zum Hals“, heißt es indessen von Alttextilsammlern und -sortierern. Wir berichten über Dynamik und Ausmaße des Preisverfalls.

Auf den Politikseiten steht die Novelle des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes im Fokus, die letzte Woche vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Die Neuregelung soll den Weg für eine breite Anwendung von CO2-Abscheidung, -Speicherung (CCS) und -Nutzung (CCU) ebnen. Welche Rolle CCS konkret in Hamburg spielen könnte, erläutert Umweltsenatorin Katharina Fegebank. 

International schauen wir zunächst nach Österreich, wo Einweg-Vapes künftig verboten werden sollen. China erlaubt seit Anfang August den Import von Schwarzmasse aus Altbatterien und die tschechische Regierung hat einen nationalen Abfallwirtschaftsplan verabschiedet, der in nächsten zehn Jahren einen Investitionsbedarf von sechs Mrd € vorsieht. Aus den Unternehmen kamen Meldungen zu Produktionsrekorden in einer Depolymerisierungsanlage von Eastman in den USA; Viridor gibt sein Werk zur Kunststoffsortierung in Südengland auf; und der insolvente schwedische Batteriehersteller Northvolt wird vom US-Startup Lyten übernommen, wobei das Recyclingwerk außen vor bleibt.

Ausgabe 33/2025 | 12.08.2025