E-Paper 31/2025

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 31/2025

In der Titelgeschichte der neuen Ausgabe berichten wir über die Unterstützung von Bundesumweltminister Carsten Schneider für die von Verbänden geforderte Fristverschiebung der EU-Verpackungsverordnung auf Anfang 2027. Schneider kündigte weitere Gespräche zur PPWR mit der EU-Kommission und dem Parlament an. Im Wirtschaftsteil stehen weitere Themen rund um die Verpackungsverordnung und das Kunststoffrecycling im Mittelpunkt. So zeigt ein Bericht, wie die Branche an der Umsetzung der PPWR-Konformitätserklärung arbeitet. Das Forum Rezyklat entwickelt dafür ein einheitliches Template. Gleichzeitig verstärken Unternehmen wie Freepoint und Source One ihre Investitionen in neue Aufbereitungsanlagen für Kunststoffabfälle in Europa. Daneben berichten wir über die dennoch weiter anhaltende Krise der Kunststoffrecycler, den Ausbau der werkstofflichen Verwertung bei der Schwarz-Gruppe und die Genehmigung für eine KMF-Ballenpresse von Remex. Außerdem stellt eine neue Studie des VDI fest, dass Maßnahmen zur Kreislaufwirtschaft im deutschen Mittelstand bisher vor allem operativ umgesetzt werden – strategische Ansätze und zirkuläre Geschäftsmodelle bleiben jedoch die Ausnahme.

Im Marktteil beleuchten wir die jüngsten Entwicklungen auf dem deutschen Entsorgungsmarkt, der aktuell durch erhöhte Heizwerte beim Gewerbeabfall sowie Revisionen bei Verbrennungsanlagen gekennzeichnet ist. Wir schauen außerdem auf die Altpapiermärkte in Frankreich und Italien, wo im Juli vor allem bei den unteren Sorten weitere Preisrückgänge gemeldet wurden. 

Im Politikteil geht es zunächst um Möglichkeiten zum Bürokratieabbau im Abfallrecht auf EU-Ebene. Passenderweise fordert der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger zudem die bundesweite Aussetzung des Verbandsklagerechts bei Infrastrukturprojekten. Darüber hinaus präsentieren wir die Ergebnisse einer UBA-Studie, die wirtschaftspolitische Instrumente zur Förderung von Kunststoffrecycling und Rezyklateinsatz untersucht hat. Diskutiert wird unter anderem über eine Verpackungssteuer und neue Ausgleichsabgaben.

International berichten wir diese Woche über die Erweiterung des Triplast-Standorts in Österreich um eine neue Anlage für Sortierreste. Gleichzeitig hat Borealis seine Pläne für eine neue Kunststoffrecyclinganlage in der Nähe von Wien vorerst auf Eis gelegt. In weiteren Texten geht es unter anderem um die Vorstellungen des Elektroniksektors zum geplanten Circular Economy Act der EU, die jüngsten Sammelmengen von PV Cycle und die Sammlung von Kunststoffabfällen in der Schweiz.

Ausgabe 31/2025 | 29.07.2025