Themen der Printausgabe
Die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe berichtet über das Aus für die beiden Kunststoffrecycler Multipet und Multiport. Die Entscheidung von Veolia markiert eine weitere Zuspitzung der Krise im deutschen Kunststoffrecycling. Während Veolia seine Aktivitäten im Inland einstellt, investiert der Konzern im Ausland in neue Projekte. Weitere Themen im Wirtschaftsteil sind der Einstieg von Agilyx beim Grünen Punkt, der Streit um die neuen Ausschreibungsbedingungen der dualen Systeme, der Appell der Entsorgerverbände BDE und bvse angesichts zunehmender Batteriebrände und eine Studie zum wachsenden Schrottbedarf in der Stahlindustrie.
Im Bereich Märkte berichten wir über sinkende Schrottpreise zum Start der Sommerpause und einen sich stabilisierenden Altpapiermarkt in Großbritannien. Die Preiskorrektur bei Sägerestholz setzt sich unterdessen fort.
Auf den Politikseiten steht eine geplante neue EU-Abgabe auf nicht gesammelte Elektroaltgeräte im Fokus. Weitere Berichte befassen sich mit der Kritik der Kommission an Deutschlands Umsetzung der Einwegkunststoffrichtlinie, einem EuGH-Urteil zur Neustrukturierung von Systemen zur Herstellerverantwortung in Slowenien und dem neuen Umweltbericht der Kommission mit deutlichen Mahnungen an mehrere Mitgliedstaaten.
International greifen wir unter anderem die sich zuspitzende Krise bei Altkleidern in Frankreich und Belgien auf. In Frankreich hat die Regierung mittlerweile eine Erhöhung der Zahlungen an Sammelunternehmen angekündigt. Zudem hat Toyota die Übernahme des US-Schrottrecyclers Radius abgeschlossen.
Im Bereich Forschung und Praxis geht es um die Verwertung von bisher ungenutzten Restfraktionen von PET-Rezyklaten, ziegelhaltige Recyclingbaustoffe und deren Eignung in der Zementproduktion und ein Projekt zur Verbesserung des chemischen Recyclings.















































