E-Paper 29/2025

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 29/2025

In der aktuellen Titelgeschichte steht erneut die Dauerkrise des Alttextilsystems im Fokus. Angesichts der sich immer weiter verschärfenden Lage hält der bvse staatliche Soforthilfen für dringend nötig, „um den drohenden Kollaps abzuwenden“. Politischer Handlungsbedarf besteht auch wegen der zunehmenden Batteriebrände in Betrieben der Abfallwirtschaft: Der BDE appelliert einmal mehr an die Entscheidungsträger, endlich wirksame Maßnahmen auf den Weg zu bringen. 

Weitere Themen im Wirtschaftsteil sind die Warnungen der Industrie vor einer teuren EU-Mehrwegpflicht für Palettenverpackungen, Forderungen nach einem Aufschub der Verpackungsverordnung (PPWR) und eine gemischte Bilanz zur Ersatzbaustoffverordnung nach zwei Jahren Praxiserfahrung.

Auf den Marktseiten befassen wir uns diesmal ausführlich mit dem weiteren Verfall der Preise für Altpapier in Deutschland: Branchenakteure erklären, welche Faktoren die wirtschaftliche Stimmung in ganz Europa beeinflussen und welche Entwicklung sie für den August erwarten.

In den Politikteil starten wir mit Neuigkeiten aus dem Bundesrat vor der Sommerpause: Die Länderkammer bittet die Regierung, eine Pfandpflicht für Batterien und weitere Maßnahmen zu prüfen, um deren unsachgemäße Entsorgung einzudämmen. Kurzfristig von der Tagesordnung des Bundesrats gestrichen wurde hingegen die Neuordnung der Gewerbeabfallverordnung. Darüber hinaus beleuchten wir die Pläne der Europäischen Kommission zu einer tiefgreifenden Reform der WEEE-Richtlinie und die Einigung der Ausschüsse im EU-Parlament auf einen Berichtsentwurf zur Altautoverordnung.

Auf den internationalen Seiten wird ein Maßnahmenpaket zugunsten des chemischen Recyclings in Europa vorgestellt. In den USA hat der Energieversorger Exxon Mobil an seinem texanischen Standort eine zweite Anlage in Betrieb genommen, die auf die chemische Verwertung von Kunststoffabfällen spezialisiert ist. In England investiert Veolia 83 Mio € in eine PET-Recyclinganlage, und aus Finnland kommt ein staatliches Förderangebot, mit dem Fortum sein hydrometallurgisches Batterierecyclingwerk weiter ausbauen könnte.

Ausgabe 29/2025 | 15.07.2025