E-Paper 19/2026

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Themen der Printausgabe

Detaillierte Themenübersicht Ausgabe 19/2026

Der neue „Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft“ bescheinigt der Branche weiterhin steigende Beschäftigtenzahlen und eine wachsende Bruttowertschöpfung. Gleichzeitig geraten die Unternehmen jedoch durch globale Krisen und instabile Lieferketten zunehmend unter Druck. Unsere aktuelle Titelgeschichte bündelt die wichtigsten Kennzahlen – und zeigt, wo Investitionshemmnisse und fehlende Marktsignale den Ausbau bremsen. 

Außerdem berichten wir im Wirtschaftsteil über die Pläne des Umweltdienstleisters Prezero, sich künftig stärker als Rohstoffpartner für die Industrie aufzustellen, über Widerstand gegen die im Zuge der Haushaltsaufstellung 2027 diskutierte Plastikabgabe sowie den fast abgeschlossenen Hochbau der Klärschlamm-Monoverbrennung neben der MVA Bielefeld. Darüber hinaus stehen noch einmal die Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium zur Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien im Fokus mehrerer Beiträge: Sozialwirtschaft, Handels-, Industrie- und Entsorgerverbände haben sich in ausführlichen Stellungnahmen dazu geäußert. 

Auf den Marktseiten geht es zunächst um die E-Schrott-Verwertung in Deutschland: Hohe Mengen und stabile Metallerlöse treffen dort auf deutlich gestiegene Transportkosten. Im Altholzmarkt sind die Winterlager weitgehend geräumt; von einer angespannten Versorgungslage ist trotz überschaubaren Aufkommens aber nicht die Rede. Viel Bewegung gab es im April auf den Kunststoffmärkten: Höhere Neuwarepreise stützten bessere Altkunststoffqualitäten und Recycling-PET, während bei Standardkunststoffen knappe, aber ausreichende Angebotsmengen und ein klarer Aufwärtstrend bei den Notierungen das Bild prägten.

Im Politikteil steht zunächst die Übergangslösung für grenzüberschreitende Verbringungen nicht notifizierungspflichtiger Abfälle im Fokus: Bund und Länder wollen bis Ende 2026 nicht einschreiten, wenn Anhang-VII-Dokumente noch nicht digital über Diwass geführt werden können. Weitere Themen sind Forderungen aus dem EU-Parlament nach einheitlicheren Regeln für die Kreislaufwirtschaft sowie der Kabinettsbeschluss zu schärferen Sanktionen bei schweren Umweltstraftaten in Deutschland.

Auf den internationalen Seiten nehmen wir unter anderem die Forderung nach EU-weiten Abfallende-Kriterien für Altpapier, die geplante Mehrheitsbeteiligung von Emirates Global Aluminium an dem italienischen Recycler Eco Green sowie die Geschäftsentwicklung des niederländischen Entsorgers Twence in den Blick.

Ausgabe 19/2026 | 05.05.2026