Themen der Printausgabe
Nachdem sich Union und SPD auf eine Regierungsbildung verständigt haben, schauen wir uns in der neuen Ausgabe zunächst an, welche Maßnahmen der Koalitionsvertrag in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft vorsieht: darunter insbesondere die Stärkung des chemischen Recyclings und eine intensivere Nutzung von Reststoffen zur Erzeugung von Bioenergie. Die Reaktionen aus der Recycling- und Entsorgungswirtschaft sowie der Industrie zum Koalitionspapier fallen unterschiedlich aus – zum Teil gibt es Kritik an zu vagen Formulierungen und fehlendem Umsetzungswillen, einige Verbände erkennen aber auch Fortschritte in zentralen Themen.
In weiteren Artikeln des Wirtschaftsteils geht es um das Aus der Gespräche zur möglichen Übernahme der Salzgitter AG durch TSR und Papenburg, den Aufruf deutscher Autoverwerter an die Hersteller zum Dialog über Rücknahmesysteme für Altfahrzeuge und um die Deponiesituation in Deutschland, die sich spürbar verbessert hat. Wir berichten über positive Tests mit digitalen Wasserzeichen zur Verpackungssortierung und den geplanten Ausbau des Batterierecycling-Standorts von Accurec in Krefeld, wo künftig Lithium im industriellen Maßstab zurückgewonnen werden soll.
Im Marktbereich widmen wir uns diese Woche ausführlich den weiter gestiegenen deutschen Altpapierpreisen und erklären, mit welcher Entwicklung Experten nach der vorangegangenen Rallye rechnen.
Auf den Politikseiten steht die Rückholung illegal exportierter Abfälle aus Tschechien nach Bayern im Fokus. Und wir beschäftigen uns mit der aktuellen EU-Konsultation zu kritischen Rohstoffen, bei der die Kommission prüft, wie Unternehmen im Einklang mit dem Wettbewerbsrecht enger zusammenarbeiten können.
Die internationalen Seiten starten mit einem Blick nach Nordamerika, wo die Altpapierbranche vor globalen Herausforderungen steht. Außerdem geht es um die europaweit geringen Fortschritte bei der Sammlung von Gerätebatterien und einen Großbrand, der eine Pariser Sortieranlage zerstört hat.










































