Themen der Printausgabe
Die EU hat Schwarzmasse aus der Aufbereitung von Altbatterien als gefährlichen Abfall eingestuft. Was das für den Export außerhalb der OECD und für die Recycling-Branche bedeutet, beleuchten wir in der Titelgeschichte unserer neuen Ausgabe. Weitere Themen im Wirtschaftsteil sind unter anderem die Übernahme des Kühlgeräterecyclers L+N durch Prezero, eine Umfrage zur ordnungsgemäßen Abgabe von Elektroaltgeräten sowie ein Pilotprojekt, das Remex zum Speichern von CO2 in Recyclingbaustoffen ins Leben gerufen hat. Wir berichten über die nächste Ausschreibungsrunde der Dualen Systeme zur Sammlung von Altglas und Leichtverpackungen sowie über die erneute Kritik des BDE an der geplanten Novelle der Gewerbeabfallverordnung. Im Bereich Kunststoffe nehmen wir die Situation der verarbeitenden Industrie in den Blick, die trotz wirtschaftlicher Herausforderungen verstärkt auf Rezyklate setzen will, während die Recycler laut Euric unter sehr niedrigen Primärkunststoffpreisen, günstigen Importen und unzureichender Nachfrage nach ihren Produkten leiden.
Auch auf den Marktseiten steht die schwierige Lage der Kunststoffrecycler, die aber auch erste Lichtblicke durch ein leicht belebtes Kaufinteresse sehen, im Fokus. Die PET-Recycler zeigten sich weitgehend zufrieden mit einer stabilen Marktentwicklung im Februar und guten Absätzen bei klaren Flakes.
Den Politikteil starten wir mit einem EU-Bericht über die Umweltverschmutzung in Europa: Trotz positiver Entwicklungen bleibt die Belastung durch Abfälle, Mikroplastik und Recyclingmängel ein zentrales Problem. Aus den deutschen Bundesländern kamen Meldungen über die noch offene Fortsetzung des Reparaturbonus in Sachsen und den Kampf bayrischer Städte gegen Müll in der Landschaft.
Auf den internationalen Seiten steht Österreich im Mittelpunkt: Die neue Regierung sieht großen Handlungsbedarf in der Kreislaufwirtschaft und hebt das Thema Kohlenstoffmanagement besonders hervor. Außerdem hat die Bundeswettbewerbsbehörde in Wien aufgrund kartellrechtswidriger Absprachen eine Geldbuße gegen ein zusätzliches Unternehmen aus der Abfallwirtschaft beantragt. In weiteren Artikeln schauen wir unter anderem auf Frankreichs Vorgehen gegen PFAS-Chemikalien, das Umsatzplus in der Abfallsparte des spanischen Mischkonzerns FCC und auf die Kritik von Zero Waste Europe am Clean Industrial Deal.
Auf zwei Seiten zu aktuellen Forschungs- und Praxisprojekten geht es diesmal um die automatisierte E-Schrott-Demontage mit Robotern und KI, um ausgediente Rotorblätter als Rohstoffquelle für den Straßenbau und die Nutzung von Zellulosefasern aus Altkleidern zur Produktion von Kartonagen.














































