Verdi rückt demographische Entwicklung in den Mittelpunkt
Nachdem der Gehalts-Tarifvertrag für die private Entsorgungswirtschaft noch bis Ende Dezember 2013 läuft, steht in der Tarifarbeit von Verdi für dieses Jahr vor allem das Thema Demographie im Mittelpunkt. Hierzu will der Fachbereich Ver- und Entsorgung im laufenden Jahr Tarifverhandlungen zur demografischen Entwicklung auf den Weg bringen. Es sei höchste Zeit, Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels zu geben, so Erhard Ott, Leiter des Verdi-Fachbereichs Ver- und Entsorgung.
Allerdings stehe man bei dieser Aufgabe ziemlich am Anfang, räumt Ellen Naumann, Verdi-Fachgruppenleiterin Entsorgungswirtschaft, ein. Inzwischen habe man aber zumindest die Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen aufgefordert, wobei es das Ziel sein müsse, sowohl den Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) als auch die Vereinigung der kommunalen Arbeitergeberverbände (VKA) mit am Tisch zu haben.
Dabei gelte es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die in den Betrieben vor Ort dann angepasst umgesetzt werden müssten. Beispielsweise, so Naumann, seien Lebensarbeitszeitkonten denkbar, wie sie etwa die Stadtreinigung Dresden bereits eingerichtet habe.
Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema erhalten Sie in EUWID 4/2013. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich in der Titelgeschichte zudem mit dem aktuellen Energieeffizienzbericht des europäischen Verbands der Müllverbrenner (Cewep) und ist auch als E-Paper erhältlich.
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