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NE-Metallindustrie bleibt optimistisch für 2016


Quelle: Thomas Max Müller (pixelio.de)
02.03.2016 − 

Die deutsche Nichteisen(NE)-Metallindustrie hält an ihren Prognosen für das Jahr 2016 fest und rechnet weiterhin mit einer stabilen bis leicht steigenden Produktion. Wie die Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM) in ihrem aktuell veröffentlichten Quartalsbericht mitteilt, hat sich zudem die Stimmung in der Branche seit der letzten Umfrage Ende November leicht verbessert. So werde die aktuelle Geschäftslage aktuell von 83 Prozent der befragten Unternehmen aus der metallerzeugenden und -verarbeitenden Industrie mit gut oder saisonüblich beurteilt. Anfang Dezember waren es 80 Prozent. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate rechnen nun sogar 90 Prozent (zuvor 80 Prozent) mit besseren oder gleich guten Geschäften.

Insgesamt belief sich die Produktion der NE-Metallindustrie in 2015 den Angaben zufolge auf rund 8,3 Mio Tonnen, was einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Prozent darstellt. In 670 Unternehmen waren mit knapp 111.700 vier Prozent mehr Mitarbeiter beschäftigt, die einen Umsatz von 48,1 Mrd € (plus 8,4 Prozent) erwirtschafteten ein Plus von über acht Prozent. Die deutlichen Zuwächse bei Umsatz und Beschäftigung seien vor allem einer größeren Zahl der Melder geschuldet. Rund 44 Prozent ihrer Umsätze erwirtschaftete die Branche im Ausland, wobei wiederum 59 Prozent der Ausfuhren in die Euroländer geliefert wurden.

Besonders gut entwickelten sich 2015 die Produktionszahlen der deutschen Aluminiumindustrie. Mit 1,2 Mio Tonnen Rohaluminium lag die Erzeugungsmenge um drei Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Sowohl bei der Herstellung aus Erz (plus zwei Prozent auf 541.000 Tonnen), als auch bei der Erzeugung von Recyclingaluminium (plus drei Prozent auf 620.000 Tonnen) waren Zuwächse zu verzeichnen. Dagegen blieb der Output von Aluminiumhalbzeug (erste Bearbeitung zu Walz-, Strangpressprodukten, Drähten und Schmiedeteilen) mit rund 2,5 Mio Tonnen knapp zwei Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Das Fertigungsvolumen in der Aluminiumweiterverarbeitung (z.B. Folien, Tuben, Metallpulver) legte wiederum um ein Prozent auf 351.000 Tonnen zu.

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