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MVV mit weniger Durchsatz in deutschen Abfallanlagen

15.02.2012 − 

Der Mannheimer Energieversorger MVV ist mit einem deutlichen Ergebnisrückgang in sein neues Geschäftsjahr 2011/12 gestartet. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, sank das bereinigte operative Ergebnis (Adjusted EBIT) im ersten Quartal um 19 Prozent auf 74 Mio €. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen verringerte sich um 56 Prozent auf 37,0 Mio €.

Für sein Abfallgeschäft weist der Energieversorger einen Durchsatz von 451.000 Tonnen aus (Vorjahresquartal: 453.000 Tonnen). Dabei profitierte MVV von der erstmaligen Berücksichtigung der im Sommer letzten Jahres übernommenen tschechischen Müllverbrennungsanlage in Liberec.

Im Segment „Erzeugung und Infrastruktur“, das unter anderem die deutschen MVA und Biomasseheizkraftwerke umfasst, verringerte sich indes der Durchsatz um 15.000 Tonnen auf 379.000 Tonnen. Hier wirkten sich den Angaben zufolge insbesondere Revisions- und Umbaumaßnahmen in der MVA Mannheim aus.

Auch bei den dem Berichtssegment „Vertrieb und Dienstleistungen“ zugeordneten Ersatzbrennstoffkraftwerken Korbach und Gersthofen lag die Anliefermenge mit 39.000 Tonnen niedriger als im Vorjahr (42.000 Tonnen).

Als Hauptgrund für den Ergebniseinbruch führt MVV die außergewöhnlich milde Witterung in den Berichtsmonaten Oktober bis Dezember an, wodurch es zu einem spürbaren Absatzrückgang bei Fernwärme und Gas gekommen sei.

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