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Lage für Altgeräterecycler bleibt weiter schwierig

Aus der Vermarktung von alten Bildschirmgeräten werden sich die Kommunen nach der Neuordnung der Sammelgruppen wohl weitgehend zurückziehen.
Quelle: BMUB (Rupert Oberhäuser)
03.02.2016 − 

Für die Verwerter von Elektro- und Elektronikaltgeräten stellt sich die Situation auch im neuen Jahr unverändert schwierig dar. Das niedrige und zum Teil erneut gesunkene Niveau der Rohstoffpreise ist auf der Erlösseite weiter deutlich spürbar. Gleichzeitig berichten die Unternehmen unverändert von enormen Schwierigkeiten beim Kunststoffabsatz. Es sei kaum noch möglich, die Ware kostennneutral loszuwerden, hieß es. Für einzelne Kunststofffraktionen müssten daher bereits Zuzahlungen geleistet werden. Insgesamt ist die Stimmung in der Branche aufgrund dieser parallel laufenden Entwicklungen so schlecht wie seit Jahren nicht.

Die Einsicht, dass die Vergütungen gesenkt und die Verwertungspreise angehoben werden müssen, habe sich zwar mittlerweile bei nahezu allen Beteiligten durchgesetzt. Bei den Annahmekonditionen seien drastische Veränderungen nötig, so ein Marktteilnehmer. Die notwendig großen Preissprünge seien aber nur teilweise durchsetzbar. Zum einen würden Kunden Anpassungen nur begrenzt akzeptieren. Zum anderen seien weiterhin einige Unternehmen mit offensichtlich nicht kostendeckenden Preisen am Markt unterwegs, wird berichtet.

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