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Guten Chancen für Verkauf von Abakus Serve

Die Sanierung des insolventen Kunststoffrecyclers Abakus Serve kommt voran, berichtet der vorläufige Insolvenzverwalter Björn Rechel.
Der vorläufige Insolvenzverwalter
Björn Rechel (Bild: Schultze und Braun)
12.07.2017 − 

Die Sanierung des insolventen Kunststoffrecyclers Abakus Serve GmbH mit Sitz in Pfungstadt kommt offenbar voran. Die Suche nach potentiellen Investoren sei vielversprechend angelaufen. Es gebe bereits unverbindliche Angebote von namhaften potentiellen Investoren, berichtet der vorläufige Insolvenzverwalter Björn Rechel von Schultze & Braun. Der Geschäftsbetrieb laufe an allen drei Standorten unverändert und stabil.

Rechel strebt nach eigenen Angaben einen Verkauf innerhalb der kommenden Wochen an. Mit der Suche nach Interessenten für Abakus Serve hat die Kanzlei die Allert & Co. GmbH aus Mannheim beauftragt. „Unser Ziel ist es, einen Investor zu finden, der bereit ist, bei dem Unternehmen einzusteigen oder den Geschäftsbetrieb zu übernehmen“, erklärt Rechel. Im Rahmen dieses M&A-Prozesses haben sich bereits einige namhafte potentielle Investoren gemeldet und ihr Interesse bekundet. „Uns liegen erste unverbindliche Angebote vor“, berichtet der vorläufige Insolvenzverwalter. In den kommenden Wochen sollen die Verhandlungen mit den Interessenten weiter vorangetrieben und noch während der Sommermonate abgeschlossen werden.

Der Geschäftsbetrieb des Spezialisten für die Wiederaufbereitung und den Handel von Kunststoffen mit Hauptsitz in Pfungstadt sowie Standorten in Groß-Gerau und Tittling bei Passau läuft unterdessen unverändert und stabil weiter. Mit 24 Mitarbeitern an allen drei Standorten erwirtschaftete Abakus rund 15 Mio € Umsatz im Jahr 2016. „Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten stehen zu Abakus Serve und zeigen großes Interesse an der Zukunft des Unternehmens“, berichtet Rechel.

Die Abakus Serve GmbH hatte Anfang Juni Insolvenzantrag gestellt, nachdem ein schwacher Markt beim Handel mit Rohstoffen sowie anhaltende operative Verluste am Produktionsstandort in Groß-Gerau die Liquidität des Unternehmens belastet hatten.

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