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Gelder für Investitionen von Recylex Deutschland fließen


Nordenham; Quelle: Recylex
02.01.2017 − 

Die Finanzierung des neuen Reduktionsofens der Weser-Metall GmbH in Nordenham ist gesichert. Wie die Muttergesellschaft, die französische Reylcex SA wenige Tage vor dem Jahreswechsel mitteilte, wurde mit der Erteilung der geänderten Betriebsgenehmigung die letzte Bedingung für die Bereitstellung eines umfassenden Finanzierungspakets von 67 Mio durch ein Bankenkonsortium für die deutsche Reyclex-Töchter erfüllt.

Auf den neuen Ofen entfallen alleine 40 Mio €. Die Anlage soll die Voraussetzungen für eine nachhaltige Rentabilität des Geschäftsbereichs Blei schaffen, indem die Blei- und Silberausbeute signifikant erhöht wird. Laut Recylex wird die Investition die Flexibilität der Bleihütte nachhaltig verbessern, weil künftig auch Primär- und Sekundärstoffe verarbeitet werden können, die wenig Blei enthalten, aber rentabler sind. Dies erweitere und optimiere die Möglichkeiten der Materialbeschaffung. Recylex erwartet, dass die Investition der Weser-Metall GmbH die Bleiproduktion der Gruppe um 30.000 Tonnen pro Jahr erhöht. Zurzeit müssen die künftig dafür eingesetzten Nebenprodukte noch an konzernfremde Abnehmer verkauft werden. Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2017 beginnen, erste Testläufe soll es dann im ersten Halbjahr 2018 geben. Neben 40 Mio €, die der neue Ofen kostet, sollen in die deutschen Tochtergesellschaften weitere 10 Mio € investiert werden.

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