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EnBW erhöht Anteil an MVV

EnBW erhöht seine Anteile an MVV auf über 28 Prozent
Bild: MVV Energie AG
17.03.2017 − 

Der Karlsruher Energiekonzern EnBW erhöht seinen Beteiligungsanteil am Mannheimer Versorger MVV. Wie EnBW mitteilte, übernimmt das Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von 6,28 Prozent an MVV von der Deutschland-Tochter des französischen Engie-Konzerns. EnBW erhöht damit seine MVV-Anteile auf 28,76 Prozent. Der Kauf steht noch unter Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch das Bundeskartellamt und ausländischer Kartellbehörden.

Nach dem Erwerb von zunächst 15,05 Prozent der MVV-Aktien im Jahr 2004 und einer Erhöhung um 7,4 Prozent in 2007 ist EnBW nach eigenen Angaben derzeit mit 22,48 Prozent an der MVV beteiligt. Mit den nun von Engie erworbenen Anteilen erhöhe sich der Wert der Beteiligung auf eine qualifizierte Minderheit, so das Karlsruher Unternehmen. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. 

MVV gehört mit den Müllverbrennungsanlagen in Mannheim und Leuna sowie den Biomassekraftwerken in Mannheim, Königs Wusterhausen und Flörsheim-Wicker zu den großen Unternehmen im Bereich der thermischen Abfall- und Altholzverwertung in Deutschland. Insgesamt kommt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf eine Verbrennungskapazität von rund 1,6 Mio Tonnen.

EnBW verbrennt nach eigenen Angaben unter anderem im Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg rund 420.000 Tonnen Abfall pro Jahr. Darüber hinaus ist EnBW zu 54,95 Prozent an den Stadtwerken Düsseldorf beteiligt, die die MVA Düsseldorf betreiben und dort rund 450.000 Tonnen Abfall verbrennen.

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