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EEW-Verkauf: Endgültige Gebote bis Montag

Der Verkauf von EEW steht kurz bevor. Bild: Die EEW-Anlage Premnitz.
Bild: EEW
29.01.2016 − 

Die potenziellen Käufer des deutschen Müllverbrenners EEW sollen bis Montag ihr endgültiges Gebot abgeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters - wie üblich mit Verweis auf nicht näher genannte informierte Kreise. Der Finanzinvestor EQT hatte im vergangenen Sommer ein Bieterverfahren für den Verkauf von EEW gestartet.

An den Namen der Bieter, die es in die letzte Runde geschafft haben, hat sich nach dem letzten Informationsstand (EUWID 03/2016) nichts mehr geändert. Demnach soll das Konsortium aus dem kommunalen Kraftwerksbetreiber Steag und dem australischen Finanzinvestor Macquarie weiterhin im Rennen sein. Ebenfalls ein Gebot abgeben dürfen die chinesischen Unternehmen Beijing Enterprise, ein Energie- und Wasserversorger und China Tianying, ein MVA-Betreiber. Darüber hinaus sollen der finnische Energieversorger Fortum sowie ein Konsortium um den chinesischen Finanzinvestor Beijing Capital die letzte Runde erreicht haben.

Die Beijing Capital Group war zuvor dem Bericht zufolge als alleiniger Bieter für EEW ausgeschieden, weil das Unternehmen nicht bereit gewesen sei, ein Mindestgebot in Höhe von 1,7 Mrd US-Dollar abzugeben. Das selbe Schicksal soll die Finanzinvestoren von China Everbright ereilt haben.

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