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BMUB startet Exportinitiative für Umwelttechnologien

Das BMUB will den Export von Umwelttechnologien unterstützen.
Bild: BettinaF / pixelio.de
09.03.2016 − 

Das Bundesumweltministerium hat am 7. März eine neue „Exportinitiative für Umwelttechnologien“ gestartet, mit der die exportorientierten Aktivitäten der deutschen Umweltwirtschaft flankiert werden sollen.

Zudem soll die Initiative dazu beitragen, in ausgewählten Zielländern die Vermittlung und Anwendung grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastrukturen zu beschleunigen und die Rahmenbedingungen hierfür zu verbessern. Interessierte Unternehmen und Organisationen können sich bis Ende April bewerben. Insgesamt stellt das BMUB in diesem Jahr fünf Mio € für die Exportinitiative zur Verfügung.

„Deutschland ist Exportweltmeister im Umweltschutz. Diese Position wollen wir halten“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks anlässlich der Veröffentlichung des Förderaufrufs. „Inzwischen haben auch andere Länder erkannt, dass Umweltschutzgüter ein zentraler Zukunftsmarkt sind. Mit der Exportinitiative wollen wir unsere Unternehmen dabei unterstützen, ihr Know-how weiter erfolgreich international zu vermarkten und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben.“

Bewerben können sich Einrichtungen aus Deutschland, die am Aufbau von Umwelt-Infrastruktur im Ausland arbeiten. Gefördert werden können zum Beispiel Projekte im Bereich der Kreislaufwirtschaft, der nachhaltigen Wasserwirtschaft, des nachhaltigen, effizienten Bauens, der Mobilität oder der nachhaltigen und naturverträglichen regionalen Infrastrukturentwicklung. Aus der Initiative sollen außerdem speziell Mittel für Urbanisierungspartnerschaften und internationale "Smart City-Projekte" verwendet werden. Bereits begonnene Projekte können nicht gefördert werden. Zudem müssen die Vorhaben bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

Die Einreichung des formalen Förderantrages erfolgt ausschließlich über das onlinebasierte Förderportal „easy-Online“ des Bundes unter www.foerderportal.bund.de.

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