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Alba sucht inzwischen zwei Partner – einen für China und einen für Europa


Axel Schweitzer (Quelle: Alba Group)
01.02.2016 − 

Alba ändert seine Strategie der Partnersuche. Diese ist einem Interview des Handelsblatts mit CEO Axel Schweitzer zu entnehmen. Nachdem der Entsorgungskonzern im Frühjahr letzten Jahres die Suche nach einem Investor verkündet hatte, der bis zu 49 Prozent übernimmt, bemüht man sich inzwischen um zwei Investoren – einen für das China-Geschäft und einen für das europäische Dienstleistungsgeschäft. Den Kernbereich „Waste and Metals“ und damit vor allem das Entsorgungsgeschäft in Deutschland und Polen möchten die Alba-Eigner Axel und Eric Schweitzer jedoch komplett behalten.

Angaben über potenzielle Interessenten für das europäische Dienstleistungsgeschäft machte Schweitzer nicht. Die Investorensuche solle in den nächsten Monaten beginnen. Für das China-Geschäft seien die Gespräche mit mehreren asiatischen Investoren weit fortgeschritten. Mit einem von ihnen sei bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, sagte Schweitzer, doch werde der Verkaufsprozess ganz bewusst weiter offen gehalten.

Erst im Sommer soll die Beteiligung zum Abschluss gebracht werden. Ursprünglich wollte Alba am China-Geschäft einen Anteil bis zu 49 Prozent abgeben, inzwischen ist man aber auch bereit, über 50 Prozent abzugeben. „Für das Dienstleistungsgeschäft kann ich das noch nicht sagen, da starten wir wie gesagt ja den Prozess gerade“, sagte Schweitzer dem Handelsblatt. Er wolle zum jetzigen Zeitpunkt nichts ausschließen.

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