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Fünf Entsorgungsregionen in NRW geplant

Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne)
Bildquelle: MKULNV NRW
23.04.2015 − 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat gestern den Entwurf für einen neuen Abfallwirtschaftsplan (AWP) vorgelegt. Der neue AWP sieht fünf Entsorgungsregionen in NRW vor. Innerhalb dieser Entsorgungsregionen können die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger die zu vergebenden Entsorgungsdienstleistungen im Bereich der gemischten Siedlungsabfälle frei vergeben. Verbindliche Zuweisungen gibt es nicht.

Die Region I umfasst nach Angaben des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums die kreisfreien Städte Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach, die Kreise Euskirchen, Heinsberg, Kleve, Viersen und Wesel, den Rhein-Kreis Neuss, den Rhein-Erft-Kreis sowie das Gebiet des Zweckverbandes Entsorgungsregion West (Stadt Aachen, StädteRegion Aachen, Kreis Düren).

Die Städte Köln und Leverkusen, der Bergische Abfallwirtschaftsverband (Oberbergischer und Rheinisch-Bergischer Kreis) und die Rheinische Entsorgungskooperation (REK) (Stadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis) bilden die Region II.

Die Region III entspricht im Wesentlichen dem Regierungsbezirk Arnsberg ohne die Städte Bochum und Herne sowie den Ennepe-Ruhr-Kreis, die Mitglieder im Zweckverband EKOCity sind. Der Regierungsbezirk Detmold bildet die Region IV. 

Die Region V umfasst das Gebiet des Zweckverbandes EKOCity (Städte Bochum, Herne, Remscheid, Wuppertal, Kreise Mettmann und Recklinghausen, Ennepe-Ruhr-Kreis), die so genannten „Karnap“-Städte (Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr), die Städte Duisburg, Münster, Oberhausen und Solingen sowie die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf.

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Nordrhein-westfälische Landesregierung will NRW in fünf Entsorgungsregionen aufteilen

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