|  

EP-Umweltausschuss bekräftigt Ziel für Lebensmittelabfälle


Biljana Borzan (Quelle: EU-Parlament)
12.04.2017 − 

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments fordert Maßnahmen, um Lebensmittelabfälle in der EU zu vermindern. Gegenüber 2014 sollte das Aufkommen bis 2025 um 30 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent gesenkt werden, so der Entwurf der rechtlich allerdings unverbindlichen Entschließung, der am Dienstag von Ausschuss angenommen wurde. Er wird Mitte Mai dem Plenum zur Verabschiedung vorgelegt. Die gleichen Zielsetzungen forderte das EU-Parlament bereits in der ersten Lesung des Kreislaufwirtschaftspakets im März.

Um sie zu erreichen, empfiehlt der Entwurf, der von der kroatischen Abgeordneten Biljana Borzan als Berichterstatterin betreut wurde, die EU-Mehrwertsteuerrichtlinie zu ändern, um Ausnahmeregelungen für Lebensmittelspenden zu ermöglichen. Um die Kosten für Erfassung, Transport, Lagerung und Verteilung zu finanzieren, soll der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen genutzt werden können. Daneben setzt der Entwurf auf eine bessere Informationen der Verbraucher und leichter verständliche Angaben über Haltbarkeitsdaten.

EUWID Recycling und Entsorgung erscheint jeden Mittwoch als Printausgabe. Premium-Abonnenten können die aktuelle Ausgabe bereits ab Dienstag 14.00 Uhr als E-Paper lesen.

Unsere Marktberichte stehen unseren Premium-Abonnenten frühzeitig online zur Verfügung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:
  EU

zurück − Verpackungsgesetz: Berlin will Vermittlungsverfahren

Brexit: EU-Parlament fordert Beibehaltung der EU-Standards  − vor