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Preisrückgang am Stahlschrottmarkt geringer als erwartet


Quelle: Günther Richter (pixelio.de)
20.02.2017 − 

Die Preise auf dem deutschen Stahlschrottmarkt haben im Februar um 15 bis 20 € nachgegeben. In den ersten Februartagen hatte sich ein regelrechter Preiseinbruch um 40 bis 50 € abgezeichnet, der nach Angaben des Handels in den USA seinen Ausgang nahm, wo die Exportpreise für Lieferungen in die Türkei um 60 Dollar und mehr auf 220 Dollar cif gefallen waren. Dies habe bei Marktteilnehmern in Deutschland teilweise zu panischen Reaktionen geführt.

Inzwischen hätten sich die Exportpreise aber wieder auf ca. 260 $ cif normalisiert mit steigender Tendenz. Die Türkei habe einen hohen Schrottbedarf und es wird mit einer guten Importnachfrage gerechnet. Das Land importiere derzeit quasi keine Knüppel aus China, da China die Knüppelpreise wegen der guten Inlandsnachfrage nach Stahl angehoben habe.

Generell sei die Auftragslage der deutschen Stahlwerke weiterhin gut. Durch die stärkere Teilnahme der integrierten Stahlwerke am Schrottmarkt gibt es eine kräftige Nachfrage nach Neuschrott. Das Altschrottaufkommen ist jahreszeitlich schwach. Teilweise sollen auch Mengen in Erwartung höherer Preise im März zurückgehalten werden. Mit der Preiserholung sollen zuletzt aber Mitte Februar schon wieder vermehrt Altschrottmengen auf den Markt gekommen sein.

Der vollständige Bericht über den Stahlschrottmarkt in Deutschland inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 08/2017. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle auch online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

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