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Stahlschrottpreise ziehen deutlich an


Quelle: Günther Richter (pixelio.de)
20.03.2017 − 

Die Stahlschrott-Preise auf dem Inlandsmarkt haben im März deutlich angezogen und liegen damit sogar über dem Niveau vom Januar. Ganz offensichtlich sei dem Handel der Preisrückgang, den die Stahlwerke im Februar durchsetzten, zu groß gewesen. Dies habe teils zu einer Blockadehaltung geführt, so dass Mengen zurückgehalten wurden, hieß es im Markt. Dadurch seien einige Werke gezwungen gewesen, auf ihre Schrottlager zurückzugreifen, die sie nun wieder auffüllen müssten.

Die „Initialzündung“ sei Mitte Februar jedoch aus der Türkei gekommen, so ein Händler. Die Türkei bleibe die wichtigste Stellschraube mit einer hohen Nachfrage nach Mischschrott. Die Zeiten der Umarbeitung von Knüppeln aus China seien vorbei.

Der Anstieg der hiesigen Schrottpreise sei auch durch Probleme bei der Versorgung mit Roheisen aus der Ukraine unterstützt worden, war zu hören. Dies habe Russland zu einer Anhebung der Roheisenpreise genutzt. Die indischen Importeure seien derzeit kaum aktiv, weil deren Preise nicht mit den europäischen konkurrieren könnten. Außerdem machten die gestiegenen Frachtkosten den Export nach Indien weniger attraktiv.

Der vollständige Bericht über den Stahlschrottmarkt in Deutschland inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 12/2017. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle auch online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel Stahlschrott Deutschland

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