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Müllverbrennungsmarkt im Gleichgewicht

Der Markt für die thermische Verwertung von gewerblichen Siedlungsabfällen ist derzeit im Gleichgewicht.^
Der Markt für die thermische
Verwertung von AzV ist derzeit
im Gleichgewicht.
12.06.2017 − 

Der Entsorgungsmarkt für gewerbliche Siedlungsabfälle zeigte sich in der ersten Hälfte des Jahres von seiner ruhigen Seite. Nach zwei turbulenten Jahren – geprägt von Entsorgungsengpässen und steigenden Behandlungspreisen – befand sich der Markt nach Aussagen von Marktteilnehmern in den letzten Wochen in einem Gleichgewicht.

Dennoch zogen die Preise in einigen Regionen insbesondere im unteren Bereich weiter an. Inzwischen sind Verbrennungspreise für Abfälle zur Verwertung (AzV) im dreistelligen Bereich eher die Regel als die Ausnahme. Lediglich in strukturschwachen Regionen im Osten Deutschlands liegen die AzV-Preise teilweise noch deutlich darunter.

Auslastungssituation bleibt angespannt

Als Gründe für die gestiegenen Preise nennen Marktteilnehmer insbesondere die bundesweit weiterhin angespannte Auslastungssituation bei den Müllverbrennungsanlagen. Vor allem im Süden der Republik ist die Auslastung nach wie vor hoch. „Ausfallen darf hier keine Anlage“, sagte ein süddeutscher Anlagenbetreiber gegenüber EUWID. Auch in den anderen Regionen Deutschlands soll es eng werden, wenn eine Anlage in Revision geht, hieß es aus dem Markt.

Dabei sah es im ersten Quartal zunächst so aus, als könnte der Markt wieder zugunsten der Nachfrageseite kippen. Kurzzeitig sollen die Anlagenbetreiber sogar wieder auf der Suche nach Abfall gewesen sein, was sich sofort im Preis niedergeschlagen habe, hieß es von Entsorgern.

Den vollständigen Bericht über den Entsorgungsmarkt für gewerbliche Siedlungsabfälle lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 24/2017. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle auch online zur Verfügung.

Entsorgungsmarkt für gewerbliche Siedlungsabfälle

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