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Hoffnung auf höhere Altkunststoffpreise noch nicht erfüllt


Bildquelle: digitalstock - Fotolia
07.02.2017 − 

Im Januar verzeichnete die Branche eine meist ordentliche Nachfrage nach Altkunststoffen. Zu weiteren Preisrücknahmen ist es bei Mahlgütern nicht mehr gekommen. Allerdings sorgten die höheren Notierungen bei Neuware noch nicht auf breiter Front für bessere Verkaufspreise bei Regranulaten, lediglich Naturtypen konnten partizipieren. Die Änderungen bei Neuware wirken oft erst Monate später auf den Recyclingmarkt, mitunter aber auch gar nicht, sagen Recycler.

Während im Inland und anderen europäischen Ländern auf bessere Preise gehofft wird, zog die Nachfrage nach Altkunststoffen aus Asien deutlich an. Fast alles an Qualitäten laufe wieder, heißt es aus dem Markt. Die Preise für PE-Folienabfälle sind im Export rasant angezogen, häufig wurde ein Plus von 30 bis 50 € pro Tonne registriert im Vergleich zum Dezember. Teure und knappe Seecontainer sowie ein etwas schwächerer Dollar bremsten den Preisschub etwas ab. Wie zu hören war, soll auch Indien, das einige Zeit als Nachfrager am Markt ausgefallen war, wieder Altkunststoffe in Europa einkaufen.

Der vollständige Bericht über den Altkunststoffmarkt in Deutschland inklusive der Preisangaben lesen Sie in EUWID Recycling und Entsorgung 6/2017. Für Kunden unseres Premium-Angebots stehen der Bericht sowie die Preistabelle auch online zur Verfügung:

EUWID-Preisspiegel: Altkunststoffe Deutschland

 

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