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ARA senkt Tarife für 2012 um 9 Prozent

28.09.2011 − 

Österreichs Verpackungssammelsystem ARA Altstoff Recycling Austria AG senkt ab 2012 die Lizenztarife erneut deutlich. Die Tarife sinken laut ARA im Schnitt um 9 Prozent gegenüber 2011. Das sei das niedrigste Tarifniveau seit Bestehen des Unternehmens, hieß es. Die durchschnittlichen Lizenzierungskosten für eine Tonne Verpackungsmaterial betragen im nächsten Jahr somit 133 € pro Tonne. Neben Effizienzsteigerungen nannte ARA als Grund auch die Neuvergaben bei Sammlung, Sortierung und Verwertung. Aktuell spiele auch die Erholung auf den Altstoffmärkten eine Rolle, durch die ARA höhere Erlöse erzielen könne. Bei Textilien senkt ARA den Tarif um 25 Prozent. Große Ferrometalle und Keramik groß werden ebenfalls um 18 Prozent günstiger. Die Tarife für Packstoffe aus Holz werden um 15 Prozent reduziert und jene für Verkaufsverpackungen aus Papier (inkl. Tragetaschen) verringern sich um 13 Prozent. Ebenfalls deutliche Reduktionen erfahren die Tarife für Ferrometalle klein (-9,6 Prozent), Aluminium (-9,5 Prozent) und Transportverpackungen aus Papier (-7,5 Prozent). Reduktionen bei Kunststoffen klein, Folien und Hohlkörpern (alle -4,8 Prozent) sowie Materialverbunden (-3,3 Prozent) runden die breite Tarifsenkung ab. Lediglich bei Einweg-Glasverpackungen, bei EPS-Verpackungen (z.B. Styropor) und bei Packstoffen auf biologischer Basis gibt es keine Veränderung.

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