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– Die Berichte basieren auf Veröffentlichungen im elektronischen Bundesanzeiger.
Die Greifswald Entsorgung GmbH (GEG) hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatzrückgang um 600.000 € auf 8,4 Mio € hinnehmen müssen. Ursächlich dafür seien der Rückgang der Erlöse aus Abfallbehandlung und Beseitigung kommunaler Abfälle sowie die Übertragung der maschinellen Straßen- und Gehwegreinigung an die Stadt Greifswald gewesen. Mit knapp 2,3 Mio € stellten die Erlöse aus der Abfallbehandlung und Beseitigung von Abfällen den größten Umsatzanteil der GEG in 2010 dar. Dahinter folgen Dieselverkäufe mit 1,3 Mio € und Umsätze aus Dienstleistungen für die Duales System Deutschland GmbH mit 1,1 Mio €. Das vom kommunalen Entsorger bewältigte Abfallaufkommen fiel im letzten Jahr um 8.700 Tonnen auf 50.300 Tonnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und der Jahresüberschuss fielen je um rund 100.000 € auf 600.000 bzw. 450.000 €. Durch die rückwirkend zum 1. Januar 2010 vollzogene Übertragung der bisher von der August Meyer Entsorgung und Technische Dienstleistungen GmbH & Co. KG gehaltenen 49 Prozent der Geschäftsanteile an den Mehrheitseigner Stadtwerke Greifswald GmbH, tritt die GEG seit letztem Jahr als rein kommunales Unternehmen auf.
Die Abfall- und Wertstofflogistik Neuss GmbH (AWL) hat im Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von fast 10,0 Mio € einen Jahresüberschuss von 1,7 Mio € erzielt. Der Umsatz der AWL hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert, der Jahresüberschuss lag 2009 mit etwa 1,6 Mio € etwas niedriger. Das kommunale Unternehmen - die Mehrheit hält die Stadt Neuss, weitere 49 Prozent die Stadtwerke Neuss - übernimmt im Auftrag der Stadt Neuss vor allem die satzungsmäßige Müllabfuhr, die Straßenreinigung sowie den Winterdienst. Mehr als die Hälfte des Umsatzes erlöst die Gesellschaft mit der Müllabfuhr (5,3 Mio €), wobei die Umsätze gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig waren
(5,4 Mio €). Die Gestellung der Rest- und Biomüllgefäße brachte wie im Vorjahr einen Umsatz von rund 2,1 Mio €, die Geschäftsbereiche DSD 434.000 € (2009: 479.000 €) und Altpapier 921.000 € (724.000 €). Das Rohergebnis betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 8,7 Mio € (8,6 Mio €), das Betriebsergebnis rund 3,0 Mio € (2,8 Mio €).
Die AVR Service GmbH, Sinsheim, hat im Geschäftsjahr 2010 26,6 Mio € umgesetzt, nach 34,1 Mio € im Jahr zuvor. Die Tochter der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises (AVR) erzielte ein Rohergebnis von 20,9 Mio € (2009: 18,3 Mio €). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit 2,6 Mio € deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres (267.700 €). Auch der Jahresüberschuss hat sich mit 1,8 Mio € vervielfacht (88.100 €).
Auch die AVR Gewerbe Service GmbH, Sinsheim, ist eine Tochter der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises (AVR). Das Unternehmen erlöste mit 8,8 Mio € mehr als im Jahr zuvor (7,1 Mio €). Das Rohergebnis verbesserte sich von 5,4 Mio € auf 5,6 Mio €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit rund 400.000 € in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (413.000 €), während der Jahresüberschuss auf 269.300 € kletterte (2009: 224.000 €).
Die ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH hat im Geschäftsjahr 2010 32,3 Mio € umgesetzt und damit die Erlöse gegenüber dem Vorjahr gesteigert (29,8 Mio €). Das Unternehmen der Stadtwerke Offenbach Holding und der Meinhardt Städtereinigung GmbH erzielte den größten Teil des Umsatzes (12,8 Mio €) mit der Entsorgung von Abfällen (2009: 11,4 Mio €).
Hauptursache seien höhere Preise für Altpapier und Altmetalle gewesen. Dieser Preisanstieg habe die unterplanmäßige Entwicklung im Bereich Containergestellung und die damit verbundene Verwertung überkompensiert. Der Geschäftsbereich „Service öffentlicher Raum“, zu dem erstmals Segmente wie Straßereinigung und Grünwesen zusammengefasst werden, brachte zusätzlich Umsätze in Höhe von 10,5 Mio €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit blieb mit 2,1 Mio € im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert (2,2 Mio €), während der Jahresüberschuss von 1,7 Mio € auf 1,4 Mio € sank.
Die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH hat ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2010 um acht Prozent auf 10,7 Mio € gesteigert. Dabei nahmen die Umsätze aus Verträgen mit dem alleinigen Gesellschafter Landkreis Potsdam-Mittelmark um 500.000 € auf knapp 9,9 Mio € zu. Diese Erhöhung führt die APM in erster Linie auf Zuwächse bei der Sperrmüllsammlung und -beseitigung, bei der Grünabfallsammlung sowie bei den Kunden- und Wertstoffzentren zurück. Im Geschäft mit anderen Auftraggebern erlöste der Kommunalentsorger mit Sitz in Niemegk im letzten Jahr mit 800.000 € rund 250.000 € mehr als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern sowie periodenfremden und außerordentlichen Ergebnissen konnte die APM um 20 Prozent auf 1,0 Mio € steigern. Der Jahresüberschuss nahm um 100.000 auf knapp 700.000 € zu. Für das laufende Jahr geht die Geschäftsführung trotz rückläufiger Umsatzerlöse von leicht steigenden Ergebnissen aus.
30.08.2011
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